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Dass sich Hacker bestimmte Schwachstellen und Methoden überlegen, um in Netzwerke hinein zu kommen, ist klar. Aber auch die Zeit ist ein entscheidender Faktor. Denn, so komisch es auch klingt: Hacking ist saisonabhängig.


 Euphorie, Trauer, Spaß oder einfach nur familiäres Zusammenkommen: Das Jahr ist für jeden Menschen auf der Welt aufgeteilt, sowohl in Familien-Zeit als auch bestimmte Events. In Europa sind das z.B. die Winterzeit, wo man die Familie wieder trifft (freiwillig oder unfreiwillig), die Sommer- und Ferienzeit, Fasching oder andere Volksfeste und natürlich große Sportevents.

Den wenigsten ist aber bewusst, dass gerade die Eventzeit auch eine wichtige Zeit für Hacker ist. Denn: je mehr wir durch unser Umfeld abgelenkt sind, desto weniger Wert legen wir auf Sicherheit. Und während man sich z.B. auf sein Fußball-Team konzentriert, vergisst man leicht, wie wichtig Sicherheit im Netz ist.

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Sportevents sind das perfekte Beispiel – wie die kommende EM. Gerade zu solchen Großevents steigt das Interesse am Sport, an Ergebnissen der verschiedenen Mannschaften und natürlich auch an den Wetten.

 

Anstoß für Hacker

Geld und Hacker: das ist immer ein gefährliches Pflaster. Gerade zu dieser Zeit, wenn sich Menschen mehr mit Online-Accounts im Wettbereich beschäftigen, können Spam-Mails zu diesem Thema besser anschlagen. Wenn ich am Tag zuvor eine Wette getätigt habe, kommt eine Nachricht über ein kompromittiertes Konto gerade recht. Die Wettunternehmen reagieren auch darauf und warnen Nutzer stets, ihre Daten nicht weiter zu geben. Aber extra Vorsicht ist ebenfalls wichtig.

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Ein gefundenes Fressen für Hacker ist die Winterzeit: Mit den zahlreichen Familien, die über die kalten Monate nach Hause fahren, kann es schon mal passieren, dass das ein oder andere Familienmitglied im Transit stecken bleibt. Natürlich braucht er oder sie Geld. Vielleicht ist es auch ein guter Freund, der seine Eltern besuchen möchte. Einfach schnell ein Transfer via Western Union oder einem anderen nicht nachvollziehbaren Dienst und schon ist dem Freund oder Verwandten geholfen. Die Möglichkeiten sind vielfältig … und meistens falsch.

Diese individuellen Anfragen kommen häufig von gehackten und kompromittierten E-Mail-Adressen, aber auch zunehmend über Social Media Kanäle. Gerade in hoch emotionalen Zeiten sind sie daher besonders gefährlich, weil sie meistens sehr gut auf den jeweiligen Freundeskreis zugeschnitten sind.

 

Wie schütze ich mich am besten? 

Wie kann man sich davor schützen? Nun, grundlegend sollte man bei einer solchen Anfrage Vorsicht walten lassen. Wenn man die Kontaktdaten hat, kann man die Person anrufen oder anderweitig kontaktieren.

Sich selbst und seine Accounts schützt man am besten durch eine Login-Bestätigung der eigenen E-Mail Adresse oder der Social Media Kanäle und durch Aktivierung von Dual Factor Authentication bei wichtigen Accounts wann immer dies möglich ist. Das geht am besten, wenn man alle Sicherheitseinstellungen hochschraubt und eine Telefonnummer angibt, die einem vor fremden Zugriffen auf dem eigenen Kanal oder der eigenen E-Mail schützt.

Für  den E-Mail Dienst GMail und für Facebook haben wir hier die Anleitungen, wie man sich davor schützen kann:

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Open Networks Team

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